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Adventkranz
Am Tannenkränzlein, grün und fein, da brennen rote Lichterlein. Das erste sagt: Macht euch bereit! Es naht die selige Weihnachtszeit.
Das zweite: Werdet lieb und gut! Was euch die Mutter sagt, das tut!
Das dritte: Betet alle fromm, dass gern das Christkind zu euch komm!
Das vierte zeigt dem Kindelein den Weg in euer Herz hinein. Am Tannenkränzlein, grün und fein, da brennen rote Lichterlein.
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Vom Christkind Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen! Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee, mit Rotgefrorenem Näschen, die kleinen Hände taten ihm weh, denn es trug einen Sack, der war gar schwer, schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drinnen war möchtet ihr wissen? Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack, meint ihr, er wäre offen der Sack? Zugebunden bis oben hin! Doch es war gewiss was schönes drin; es roch nach Äpfeln und Nüssen.
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Christbäume in der Stadt Nun kommen die vielen Weihnachtsbäume aus dem Wald in die Stadt hinein. Träumen sie ihre Waldesträume weiter beim Laternenschein?
Da stehen sie nun an den Straßen und schauen wunderlich und fremd darein, als ob sie der Zukunft nicht recht trauen- es muss doch was am Werke sein!
Freilich, wenn sie dann in den Stuben im Schmuck der hellen Kerzen stehen und den kleinen Mädchen und Buben in die glänzenden Augen sehen, dann ist ihnen auf einmal, als hätte ihnen das alles schon mal geträumt, als sie noch im Wurzelbette den stillen Waldweg eingesäumt.
Als wären sie für Konfekt und Lichter vorherbestimmt und es müsste so sein- und ihre spitzen Nadelgesichter sehen ganz verklärt darein.
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Wartet nur, bald....
Wartet nur, bald- zieht St. Niklaus durch den Wald. Mit Sack und großen Taschen bringt er Gutes mit zum Naschen den Kindern groß und klein.
Bald fängt es an zu schnei'n, weiß werden Baum und Feld und über dieser Winterwelt erstrahlt ein Stern. Ein zartes Klingen soll uns der Weihnacht näher bringen.
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Schnee
Draußen fallen weiße Flocken, hüllen Berg und Täler ein. Schallt der Klang der Weihnachtsglocken, soll die Welt verzaubert sein.
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Jesus Dank Wie ein Märchen, wie ein Traum, steht vor uns ein Weihnachtsbaum. Für die schönen reichen Gaben, die wir heut' erhalten haben, lass uns danken nun geschwind, unserem lieben Jesuskind.
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Katzenträume Träumen Katzen von Spatzen, Mäusen und Ratzen oder von anderen Dingen? Möchten sie singen Arien oder im Chor? Als Königinnen schreiten durch unendliche Weiten zum Tor der Katzenseligkeiten?
Wer weiß, was sie träumen, wenn sie in unseren Räumen mit starren Augen am Fenster hocken. Was kann sie verlocken in Garten und Haus, unsere Katzen? Wohl kaum Spatzen, Mäuse und Ratzen. Sie nehmen das Leben einfach so: Von morgens bis abends miau, mioh !
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In weihnachtlichen Gassen Markt und Straßen steh'n verlassen, still erleuchtet jedes Haus, sinnend geh' ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm geschmückt. Tausend Kindlein stehn und schauen, sind so wundervoll beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern bis hinaus ins freie Feld. Hehres Glänzen, heil'ges Schauern wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen- aus des Schnees Einsamkeit, steigt's wie wunderbares Singen: O du gnadenreiche Zeit!
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Immer wenn es Weihnacht wird
so weich und so weiß,
und Winter mehr bang,
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Weihnacht, wie bist du schön
Weihnacht, wie bist du schön! Schöner ist nichts zu sehn; nichts in der
ganzen Welt mir so gefällt. beim hellen Kerzenschein,
kam von des Himmels Trohn, und mit ihm, hell und klar, der Engel Schar. Lied aus dem Paradies, sang, wie so schön du bist, o heil`ger Christ.
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Da draußen auf dem Berge Da draußen auf dem Berge, da wehet der Wind,
Kindlein die Ruh, so ruhig und süß.
zum Himmel sich`s hält,
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Heiliger Abend
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Die heil`gen drei Könige
Die heil`gen drei Könige aus dem Morgenland, "Wo geht der Weg nach Bethlehem, sie folgten einem goldenen Stern, der leuchtete lieblich und heiter. das Öchslein brüllte, das Kindlein schrie,
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Das
Weihnachtsbäumlein
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Christkindchen Wo die Zweige am dichtesten hangen, die Wege am tiefsten verschneit, da ist um die Dämmerzeit im Walde das Christkind gegangen. Es musste sich wacker plagen, denn einen riesigen Sack hat`s meilenweit huckepack auf schmächtigen Schultern getragen.
Zwei spielende Häschen saßen geduckt am schneeigen Rain. Die traf solch blendender Schein, das sie das Spielen vergaßen. Doch das Eichhorn hob schnuppernd die Ohren und suchte die halbe Nacht, ob das Christkind von all seiner Pracht nicht ein einziges Nüsschen verloren.
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Der Stern Hätt` einer auch fast mehr Verstand als wie die drei Weisen aus Morgenland und ließe sich dünken, er wäre wohl nie dem Sternlein nachgereist wie sie; Dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt, fällt auch auf sein verständig Gesicht, er mag es merken oder nicht, ein freundlicher Strahl des Wundersternes von dazumal.
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